Wer schon eine Weile seine Zigaretten selbst dreht, hat sicher schon von den Actitube Aktivkohlefiltern gehört. In den letzten Jahren haben sie sich in der Welt des Drehtabaks als feste Größe etabliert, doch was sie von einem herkömmlichen Filter unterscheidet und wie man das Beste aus ihnen herausholt, ist nicht immer auf den ersten Blick klar. In diesem Ratgeber erklären wir alles von Grund auf.
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Was ist Aktivkohle und warum wird sie in Filtern verwendet?
Aktivkohle ist ein poröses Material, das durch die Karbonisierung organischer Ausgangsstoffe – wie Kokosnussschalen, Holz oder Steinkohle – unter Hochtemperaturaktivierung gewonnen wird. Dieser Prozess erzeugt eine innere Struktur mit einer außerordentlich großen Kontaktoberfläche: Ein einziges Gramm kann eine effektive Oberfläche von mehreren hundert Quadratmetern aufweisen.
Diese Eigenschaft macht Aktivkohle zu einem Material mit einer sehr hohen Adsorptionskapazität (mit „d“, nicht mit „b“): Moleküle bestimmter Substanzen werden beim Durchströmen an der porösen Oberfläche festgehalten. Deshalb wird sie in Wasserfiltern, Industriemasken, Luftreinigungssystemen – und eben auch in Filtern für Drehtabak-Zigaretten – eingesetzt.
Im Kontext des Drehtabaks wirken die Aktivkohlegranulate in den Actitube-Filtern als zusätzliche Filtrationsschicht, die Partikel und Verbindungen im Rauch zurückhält, die ein herkömmlicher Acetat- oder Pappenfilter nicht mit derselben Effizienz abfängt.
Actitube im Vergleich zu herkömmlichen Acetatfiltern
Um zu verstehen, was ein Actitube-Filter leistet, lohnt sich ein Vergleich mit den gängigsten Filtertypen auf dem Markt:
| Merkmal | Acetatfilter | Actitube-Filter (Aktivkohle) |
|---|---|---|
| Filtermaterial | Celluloseacetatfaser | Aktivkohlegranulat + Träger |
| Hauptmechanismus | Mechanische Partikelfilterung | Adsorption + mechanische Filterung |
| Rückhalt von Feinstpartikeln | Mittel | Hoch |
| Wirkung auf den Geschmack | Minimal | Kann den Rauchgeschmack mildern |
| Zugwiderstand | Niedrig bis mittel | Mittel (je nach Größe) |
| Kosten pro Stück | Günstiger | Etwas höher |
Herkömmliche Acetatfilter sind nach wie vor am weitesten verbreitet, da sie günstig und einfach zu verwenden sind. Aktivkohlefilter bieten jedoch dank der Adsorption eine umfassendere Filtration und sind daher die bevorzugte Wahl vieler Raucher, die ein anderes Ergebnis beim Mundstück ihrer selbst gedrehten Zigarette suchen.

Verfügbare Actitube-Größen: Regular, Slim und Extra Slim
Eine der häufigsten Fragen beim Einstieg in die Marke ActiTube ist, welche Größe die richtige ist. Das Sortiment gliedert sich hauptsächlich in drei Formate:
- Actitube Regular (8 mm): Das Standardformat, konzipiert für normal starke Drehtabak-Zigaretten. Es enthält mehr Aktivkohle im Inneren und bietet damit eine größere Filtrationskapazität. Ideal für Standardpapiere oder KS-Formate.
- Actitube Slim (6 mm): Für dünnere Zigaretten ausgelegt. Passt perfekt zu Slim-Papieren oder für alle, die eine schlankere Zigarette bevorzugen. Der Zug ist etwas leichtgängiger als beim Regular-Format.
- Actitube Extra Slim: Das schmalste Format der Reihe, gedacht für sehr dünne Papiere oder für alle, die die dünnstmögliche Drehtabak-Zigarette anstreben. Weniger verbreitet, aber für spezifische Bedürfnisse erhältlich.
Alle verfügbaren Formate findest du in der Rubrik Actitube Aktivkohlefilter in unserem Shop.
Einen Actitube-Filter richtig einsetzen
Das Einsetzen ist unkompliziert, aber die richtige Technik macht einen spürbaren Unterschied beim Endergebnis:
- Wähle die passende Größe entsprechend dem verwendeten Papier. Ein zu dicker Filter für dein Papier erschwert das Schließen der Zigarette; ein zu dünner hinterlässt Lücken.
- Lege den Filter an einem Ende des Drehtabakpapiers ein, bevor du den Tabak verteilst. So nimmt die Zigarette von Anfang an eine gute Form an.
- Verteile den Tabak gleichmäßig entlang des Papiers und lasse neben dem Filter etwas mehr Platz, damit er nicht zusammengepresst wird.
- Drehe fest, aber ohne übermäßigen Druck am Filter: Ist der Tabak rund um die Aktivkohle zu kompakt, wird der Zug sehr schwer.
- Befeuchte das Papier und schließe es wie gewohnt. Der Actitube-Filter erfordert keinen zusätzlichen Schritt.
Ein häufiger Fehler ist, den Filter beim Drehen zu stark zu pressen, was den Luftdurchfluss durch die Kohlegranulate blockiert. Wenn der Zug zu hart ist, versuche, den Tabak im Bereich des Filters etwas lockerer zu lassen.

Actitube im Vergleich zu anderen Filtern auf dem Markt
Neben Acetatfiltern gibt es weitere Alternativen, mit denen sich ein Vergleich zu den Actitube-Filtern lohnt:
Organische Filter
Organische Filter werden aus natürlichen Materialien hergestellt, die weder mit Bleichmitteln noch mit chemischen Zusätzen behandelt wurden. Ihr Filtrationsmechanismus ist überwiegend mechanisch – ähnlich wie beim Acetat, jedoch aus natürlicheren Ausgangsstoffen. Sie enthalten keine Aktivkohle, weshalb ihre Adsorptionskapazität geringer ist als die der Actitube-Filter. Dennoch werden sie von all jenen sehr geschätzt, die synthetische Materialien vermeiden möchten.
Pappenfilter
Pappenfilter (auch Tips oder Karton-Mundstücke genannt) funktionieren völlig anders: Sie filtern den Rauch nicht, sondern dienen lediglich als strukturelle Stütze für die Drehtabak-Zigarette, damit sich das Ende nicht verformt und kein Tabak in den Mund gelangt. Sie besitzen keine nennenswerte chemische oder mechanische Filtrationskapazität.
Günstige Filter
Günstige Acetatfilter sind die preiswerteste Option auf dem Markt. Sie erfüllen ihre grundlegende Funktion der mechanischen Filtration, verfügen jedoch über keine zusätzliche Technologie wie Aktivkohle. Sie sind eine solide Wahl für den täglichen Gebrauch, wenn das Budget der entscheidende Faktor ist.
Für wen sind Actitube-Filter gedacht?
Actitube-Filter richten sich an erwachsene Raucher, die ihre Zigaretten selbst drehen und eine umfassendere Filtration schätzen, als sie ein Standard-Acetatfilter bietet. Besonders beliebt sind sie bei all jenen, die das Gefühl haben, dass herkömmliche Filter zu wenige Feinstpartikel zurückhalten, oder die einen Rauch mit einer anderen Textur bevorzugen.
Sie sind nicht für jeden unverzichtbar: Wer mit den Ergebnissen eines Acetat- oder Pappenfilters bereits zufrieden ist, hat keinen zwingenden technischen Grund zum Wechseln. Wer jedoch eine fortschrittlichere Filtration in der Welt des Drehtabaks erkunden möchte, findet in den Actitube-Filtern zweifellos die etablierteste Referenz auf dem Markt.
Fazit
Die Actitube Aktivkohlefilter stellen dank des Adsorptionsmechanismus der Aktivkohle eine technische Weiterentwicklung gegenüber herkömmlichen Filtern dar. Mit drei Hauptgrößen – Regular, Slim und Extra Slim – passen sie zu den meisten gängigen Drehtabakpapierformaten. Das Einsetzen ist einfach und erfordert keine besondere Technik, abgesehen davon, den Tabak am Filter nicht zu stark zu verdichten. Wer eine umfassendere Filtration für seine selbst gedrehte Zigarette sucht, findet in ihnen eine überlegenswerte Option innerhalb des breiten Filterangebots auf dem Markt.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist die Aktivkohle in den Actitube-Filtern?
Aktivkohle ist ein poröses Material mit einer sehr großen inneren Oberfläche, das bestimmte Moleküle und Partikel im Tabakrauch durch Adsorption zurückhält und damit eine umfassendere Filtration bietet als herkömmliche Acetatfilter.
Welche Actitube-Filtergröße sollte ich verwenden?
Das hängt vom verwendeten Papier ab. Das Regular-Format (8 mm) ist für Zigaretten mit Standardstärke gedacht, das Slim-Format (6 mm) für dünnere Papiere und das Extra Slim für die schmalsten Formate. Wähle die Größe, die gut zu deinem Papier passt, ohne das Schließen zu erzwingen.
Wie setzt man einen Actitube-Filter in eine Drehtabak-Zigarette ein?
Er wird an einem Ende des Papiers eingelegt, bevor der Tabak verteilt wird – genau wie jeder andere Filter. Entscheidend ist, den Tabak am Filter nicht zu stark zu verdichten, damit der Luftdurchfluss durch die Aktivkohlegranulate nicht blockiert wird.
Was unterscheidet einen Actitube-Filter von einem organischen Filter?
Organische Filter verwenden natürliche Materialien ohne Zusätze und filtern den Rauch mechanisch, während Actitube-Filter Aktivkohlegranulate enthalten, die einen zusätzlichen Adsorptionsmechanismus bieten und damit die Filtrationskapazität erweitern.
Passen Actitube-Filter zu jedem Drehtabakpapier?
Ja, sofern du die richtige Größe wählst. Das Slim-Format ist mit den meisten gängigen dünnen Papieren kompatibel, während das Regular-Format zu Standard- oder KS-Papieren passt. Die verfügbaren Formate findest du in unserem Shop.

